19.10.2005 - letzte Änderung und Home

 

Die zentrale Erfassungsstelle des Deutschen Reiches für BRD-Regierungskriminalität, Justizverbrechen und Amtmissbrauch wurde als Nachfolgeinstitut der  zentralen Erfassungsstelle für Verbrechen im SED - "Staat" in Salzgitter durch  Bürgerrechtler errichtet. Im Gegensatz zu der überwiegend politischen Funktion und Leitung der Salzgitteraner Erfassungsstelle ist die Clausthaler Erfassungsstelle durch unabhängige Bürgerrechtler geschaffen worden, die sich gegen millionenfaches Unrecht in der BRD auflehnen und unter Berufung auf das GG Art. 20 (4) endlich die Bestrafung der straffällig gewordenen BRD-Erfüllungsgehilfen vorbereiten wollen. Sie finanzieren sich seit 3 Jahren immer noch selbst.

 

 

Der Salzgitter Report von OStA Heiner SAUER und Hans-Otto PLUMEYER aus dem Jahre 1991 wird schon für einen € in Antiquariaten und auf den Flohmärkten verramscht – und ist auch kaum mehr wert. Er zitiert im wesentlichen Bruchstücke aus eingehenden Berichten von DDR-Geschädigten, mit denen alleine sich kaum eine Straftat aburteilen lassen würde und ist wohl eher als Denkmal und einen Nebenerwerb für einen OStA SAUER gedacht gewesen, den der Autor schon in den 90er Jahren wegen des Verdachtes der Strafvereitlung in Grundbuchfälschungsangelegenheiten durch Richter angezeigt hatte – ohne Erfolg selbstverständlich. Gleichwohl soll der Salzgitter Report hier eine Duplizität der Dinge beweisen helfen, die ihresgleichen sucht.

 

Die Erfassungsstelle in Salzgitter war ein Gemeinschaftswerk der Landesjustizverwaltungen in der BRD und West-Berlins. Die Justizminister und –Senatoren der Länder waren sich darüber einig, dass die Tätigkeit der Erfassungsstelle von allen in Frage kommenden Behörden der Länder und des Bundes unterstützt werden sollte.

 

SAUER, PLUMEYER: Der Salzgitter Report, Bechtle Verlag Esslingen-München 1991, S. 25 oben.

 

Das erste Vorwort dieses Reports stammt von – Lothar de Maizière:

 

" Der Westen konnte nur das Unrecht beim Namen nennen. Er konnte gegen die Verbrechen protestieren – und sie registrieren. Dieses wurde mit der Einrichtung der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter in die Wege geleitet."

 

"Die Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter wurde von den Bürgern der DDR nicht als Registratur zur Grundlage für Rache und Vergeltung verstanden, sondern als eine Einrichtung, um eines fernen Tages Gerechtigkeit üben zu können. Niemand soll den Vorwurf erheben, man würde Verbrechen dieses Regimes durchgehen lassen oder der Rechtsstaat hätte versäumt, dass Belastende wie das Entlastende festzuhalten."

 

"Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die das DDR-System begangen hat, müssen umfassend aufgeklärt und ehrlich aufgearbeitet werden. Dazu kann die Erfassungsstelle die von ihr ermittelten Fakten einbringen. Es war eine Vorarbeit um der Gerechtigkeit willen."

 

Das zweite Vorwort stammt von der damaligen MdB Bundesministerin für innerdeutsche Beziehungen Dr. Dorothee WILMS:

 

"Das vorliegende Buch belegt an zahllosen Beispielen den mutigen Einsatz der Menschen für die persönliche und politische Freiheit. Die Existenzrisiken, die sie dabei auf sich nahmen, waren selten kalkulierbar, aber in jedem Fall groß."

 

"Die Aktenbestände der Zentralen Erfassungsstelle in Salzgitter sind unverzichtbar, wenn es heute gilt, die Folgen der Teilung zu überwinden und den Verfolgten des stalinistischen Systems zu ihrem Recht zu verhelfen."

 

"Jahrzehnte lang hat die Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter die mannigfachen Menschenrechtsverletzungen in der vormaligen DDR dokumentiert – auch als manche glaubten, dieser angeblich unzeitgemäßen Tätigkeit die nötige Förderung entziehen zu sollen."

 

Bereits Ende 1962 waren sieben Mitarbeiter in Salzgitter tätig!

Der geneigte Leser mag nun einmal in Kenntnis der Inhalte der Teredo-Internetseiten und der angegebenen Links darüber nachsinnen, ob man nicht bedenkenlos den Begriff DDR gegen BRD austauschen könnte. Den Mauertoten in der DDR – ca. 1020 - und nicht wie im Salzgitter Report mit 200 angegeben! -  stehen vielfach höhere Zahlen an Selbstmorden und unerklärten tödlichen Unfällen von Justiz-Opfern in der BRD gegenüber. Die Selbstmordrate aufgrund ungerechter gerichtlicher Entscheidungen wird mit etwa 4.000 je Jahr geschätzt, obwohl die öffentlichen Medien hierzu kaum ihrem ganzen Wissen aus Nachforschungen entsprechend berichten.

Wer sich über die Arbeitsweisen von etwa 25.000 BRD-Richtern und 5.000 BRD-Staatsanwälten nach dem juristischen Standesrecht richtig kundig gemacht hat, kommt mühelos bei jeweils 200 Arbeitstagen im Jahr und nur zwei rechtsmissachtende Fallbearbeitungen pro Person und Tag auf ca. 12.000.000 Straftaten von Justizmitarbeitern in der BRD je Jahr.

Auch für viele Schergen und Erfüllungsgehilfen der BRD werden deshalb die Aktenbestände der Zentralen Erfassungsstelle für BRD-Regierungskriminalität, Justizverbrechen und Amtmissbrauch in Clausthal schneller als sie vielleicht erwarten die rechtsstaatskonforme Aburteilung von Straftaten im Amt unterstützen.  

Ein Rechtsstaat entsteht immer nur bei Ehrfurcht oder Angst vor dem Gesetz, beides ist BRD-Juristen leider abhanden gekommen.

Interim - Oberreichsanwaltschaft

des Deutschen Reiches

c./o

Am Kaiser-Wilhelm-Schacht  1

D - 38 678 Clausthal-Zellerfeld

 

Telephon:     05323 7001   Anrufbeantworter

Telefax:        05323 2004   nach  Anmeldung

e-mail           teredo@gmx.info

            

Home