19.10.2005 - letzte Änderung und Home
Die zentrale Erfassungsstelle des Deutschen Reiches für BRD-Regierungskriminalität,
Justizverbrechen und Amtmissbrauch wurde als Nachfolgeinstitut der zentralen Erfassungsstelle für Verbrechen im
SED - "Staat" in Salzgitter durch Bürgerrechtler errichtet. Im Gegensatz zu der überwiegend
politischen Funktion und Leitung der Salzgitteraner Erfassungsstelle ist die
Clausthaler Erfassungsstelle durch unabhängige Bürgerrechtler geschaffen
worden, die sich gegen millionenfaches Unrecht in der BRD auflehnen und unter
Berufung auf das GG Art. 20 (4) endlich die Bestrafung der straffällig
gewordenen BRD-Erfüllungsgehilfen vorbereiten wollen. Sie finanzieren sich seit
3 Jahren immer noch selbst.
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Die Erfassungsstelle in Salzgitter
war ein Gemeinschaftswerk der Landesjustizverwaltungen in der BRD und West-Berlins.
Die Justizminister und –Senatoren der Länder waren sich darüber einig, dass die
Tätigkeit der Erfassungsstelle von allen in Frage kommenden Behörden der Länder
und des Bundes unterstützt werden sollte.
SAUER, PLUMEYER: Der Salzgitter
Report, Bechtle Verlag Esslingen-München 1991, S. 25 oben.
Das erste Vorwort dieses Reports
stammt von – Lothar de Maizière:
" Der Westen konnte nur das Unrecht beim Namen nennen. Er konnte
gegen die Verbrechen protestieren – und sie registrieren. Dieses wurde mit der
Einrichtung der Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter in die Wege geleitet."
"Die Zentrale Erfassungsstelle
in Salzgitter wurde von den Bürgern der DDR nicht als Registratur zur Grundlage
für Rache und Vergeltung verstanden, sondern als eine Einrichtung, um eines fernen
Tages Gerechtigkeit üben zu können. Niemand soll den Vorwurf erheben, man würde
Verbrechen dieses Regimes durchgehen lassen oder der Rechtsstaat hätte
versäumt, dass Belastende wie das Entlastende festzuhalten."
"Die Verbrechen gegen die
Menschlichkeit, die das DDR-System begangen hat, müssen umfassend aufgeklärt
und ehrlich aufgearbeitet werden. Dazu kann die Erfassungsstelle die von ihr
ermittelten Fakten einbringen. Es war eine Vorarbeit um der Gerechtigkeit willen."
Das zweite Vorwort stammt von der damaligen MdB Bundesministerin für
innerdeutsche Beziehungen Dr. Dorothee WILMS:
"Das vorliegende Buch belegt
an zahllosen Beispielen den mutigen Einsatz der Menschen für die persönliche
und politische Freiheit. Die Existenzrisiken, die sie dabei auf sich nahmen,
waren selten kalkulierbar, aber in jedem Fall groß."
"Die Aktenbestände der Zentralen Erfassungsstelle in Salzgitter sind
unverzichtbar, wenn es heute gilt, die Folgen der Teilung zu überwinden und den
Verfolgten des stalinistischen Systems zu ihrem Recht zu verhelfen."
"Jahrzehnte lang hat die
Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter die mannigfachen
Menschenrechtsverletzungen in der vormaligen DDR dokumentiert – auch als manche
glaubten, dieser angeblich unzeitgemäßen Tätigkeit die nötige Förderung entziehen
zu sollen."
Bereits Ende 1962 waren sieben Mitarbeiter
in Salzgitter tätig!
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Der geneigte Leser mag nun einmal in Kenntnis der Inhalte der
Teredo-Internetseiten und der angegebenen Links darüber nachsinnen, ob man
nicht bedenkenlos den Begriff DDR gegen BRD austauschen könnte. Den Mauertoten
in der DDR – ca. 1020 - und nicht wie im Salzgitter Report mit 200 angegeben! -
stehen vielfach höhere Zahlen an
Selbstmorden und unerklärten tödlichen Unfällen von Justiz-Opfern in der BRD
gegenüber. Die Selbstmordrate aufgrund ungerechter gerichtlicher Entscheidungen
wird mit etwa 4.000 je Jahr geschätzt, obwohl die öffentlichen Medien hierzu
kaum ihrem ganzen Wissen aus Nachforschungen entsprechend berichten.
Wer sich über die Arbeitsweisen von etwa 25.000 BRD-Richtern und 5.000
BRD-Staatsanwälten nach dem juristischen Standesrecht richtig kundig gemacht
hat, kommt mühelos bei jeweils 200 Arbeitstagen im Jahr und nur zwei rechtsmissachtende
Fallbearbeitungen pro Person und Tag auf ca. 12.000.000 Straftaten von
Justizmitarbeitern in der BRD je Jahr.
Auch für viele Schergen und Erfüllungsgehilfen der BRD werden deshalb die
Aktenbestände der Zentralen Erfassungsstelle für BRD-Regierungskriminalität,
Justizverbrechen und Amtmissbrauch in Clausthal schneller als sie vielleicht erwarten
die rechtsstaatskonforme Aburteilung von Straftaten im Amt unterstützen.
Ein Rechtsstaat entsteht immer nur bei Ehrfurcht oder Angst vor dem
Gesetz, beides ist BRD-Juristen leider abhanden gekommen.
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